• Lucyna

Wie Du startest – anstatt perfekt zu zögern




Wie Du startest – anstatt perfekt zu zögern

Zum Launch meiner Website, Facebook und Instagram Präsenz habe ich überlegt, womit ich als Post starten könnte. Dabei fiel mir auf, dass mich ein Thema die ganze Zeit begleitet, nämlich perfekt zu starten. Das bedeutete für mich, dass es keine Fehler geben sollte auf der Website, dass Desktop und Mobile Ansicht angenehm sind, die Downloads, Videos, Verlinkungen einwandfrei funktionieren, die Inhalte korrekt dargestellt werden. Nur um ein paar Beispiele zu nennen, was an dieser Stelle mit „perfekt“ gemeint ist.

Agilität

Daher verbesserte ich immer wieder die Inhalte und den Auftritt an verschiedenen Stellen. Ich begann, mich in Details zu verlieren. Anstatt zu starten, habe ich perfekt gezögert.

Ich besann mich auf meine Arbeit im Projektmanagement und beschloss, dass ich nun starten kann. Denn die Inhalte standen fest. Ich hatte vorher auch einige Personen, die zur Zielgruppe gehören, befragt, wie Videos und Texte auf sie wirken. Ihre konstruktiven Beiträge habe ich umgesetzt. Jetzt war es Zeit, sichtbar zu werden, damit ich mit den Besuchern und Followern wachsen kann.

Über sich selbst lachen können

Wenn Du Dich in Details verlierst, zögerst und es noch besser machen willst, dein Gedankenkarussell sich immer schneller dreht, dann ist es an dieser Stelle wichtig, tief durchzuatmen, über Dich selbst zu schmunzeln und trotzdem weiterzumachen. Daher ging ich live. Ein wenig kölscher Humor „Et hätt no immer jot jejonge.“ war auch dabei.

Blockaden perfekt auflösen

Und was ist schließlich passiert? Ich bin sichtbar geworden. Ich erhielt Zuspruch und Glückwünsche. Wenn wir neue Wege begehen, ist unsere Lernkurve am größten. Die eigene Komfortzone zu verlassen, führt uns zu persönlicher Weiterentwicklung und unterstützt uns dabei, unsere Blockaden zu lösen, indem wir neue Erfahrungen sammeln. Unter Umständen hilft es uns, unsere perfekten Erwartungen loszulassen.

Wieso also halten wir uns mit Details auf, die uns blockieren und behindern? Was wollen uns diese Blockaden vielleicht zeigen? Nun, meine Hypothese dazu ist, dass es auch heutzutage einfach Angst machen könnte, sich so zu zeigen, wie man ist. Denn nicht perfekt zu sein, Fehler zu machen, bedeutet gleichzeitig, Schwäche zu zeigen und angreifbar zu sein.

Fehlerkultur leben

Fehler machen uns menschlich, sie machen uns auch sympathisch. In Abhängigkeit davon, in welchem Fehlerkulturkreis ich mich bewege, werden diese auch genutzt, um zu lernen und nicht den Schuldigen zu finden.

Sind es eben nicht gerade unsere Schwächen, die uns und unser Umfeld interessant machen?

Würden wir alles perfekt beherrschen, gäbe es keinen Austausch, keine zwischenmenschlichen Beziehungen, an denen wir wachsen könnten. Die Welt wäre recht trostlos.

In diesem Sinne, will ich Dich mit diesem Post ermutigen, lieber unvollkommen zu starten, als perfekt zu zögern.


Herzlichst,

Lucyna

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